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Molise: Das echte Italien abseits der Touristenmassen
Molise

Molise: Das echte Italien abseits der Touristenmassen

25 giugno 20262 min di lettura

Es gibt einen alten Witz: Molise existiert gar nicht. Aber es existiert, und genau das macht es wertvoll. Es ist eine der letzten italienischen Regionen, wo der Massentourismus noch nicht angekommen ist, und man merkt es deutlich: ehrliche Preise, echte Dörfer, Menschen, die mit dir sprechen.

Das ist der Leitfaden, um Molise zu entdecken, bevor es alle anderen tun.

brown brick house near green grass field during daytime
Foto: dario angeloni su Unsplash

Die Dörfer und die Tratturi

Molise ist das Land der kleinen Dörfer, die sich an die Hügel klammern, und der Tratturi, jener alten Wanderwege der Transhumanz, die die Region seit Jahrhunderten durchziehen. Sepino mit seiner römischen Stadt Saepinum, fast ohne Zäune oder Eintrittskarten, gehört zu den überraschendsten Orten Süditaliens. Agnone ist die Heimat der Glocken, die hier noch wie vor tausend Jahren gegossen werden.

Das sind Orte ohne Warteschlangen, wo du in eine kleine Werkstatt kommst und dir die Geschichte des Dorfes erzählt wird. Das ist Molise.

Das Matese-Gebirge und die Berge

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Foto: Marco Bitondi su Unsplash

Im Landesinneren erhebt sich das Matese mit seinen Seen, Hochebenen und Wäldern. Es ist ein wenig besuchter Apennin, ideal zum Wandern, zum Pilzesammeln, um Pferde in freier Wildbahn zu beobachten. Im Winter kann man hier ohne Menschenmassen Ski fahren, im Sommer ist es kühl und ruhig.

Am Tisch herrscht Bauernküche vor: handgemachte Pasta, Bergkäse wie Caciocavallo, Trüffel, Wurstwaren. Echte Portionen und faire Rechnungen.

Die Küste und die Tremiti-Inseln in Reichweite

people on beach during daytime
Foto: Gabriella Clare Marino su Unsplash

Molise hat auch seinen Küstenabschnitt. Termoli mit seinem alten Dorf, eng in die Mauern auf dem Vorgebirge gedrängt, ist eine Überraschung: breite Strände, fangfrischer Fisch und der Hafen, von dem Fähren zu den Tremiti-Inseln ablegen. Nur wenige Kilometer Küste, aber gelebt wie es sich gehört.

Das, was große Reiseführer dir nicht sagen

✓ Saepinum ist eine römische Stätte, die du fast alleine durchwanderst: keine Menschenmassen, keine Drehkreuze, einfach wunderbar.✓ In Molise gibst du weniger aus als fast überall in Italien und isst dabei hervorragend.✓ Termoli ist das bequemste und günstigste Tor zu den Tremiti-Inseln.

Auf Italish findest du die unabhängigen Unterkünfte in Molise, von den Dörfern im Landesinneren bis zur Küste. Kontaktiere direkt deine Gastgeber, ohne Vermittler, und oft ist das der beste Weg, um die Region von jemandem erzählt zu bekommen, der dort wirklich lebt.

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